Im Mai 2016 beschloss der Rat der Stadt Ahlen die Umsetzung der kommunalen Präventionskette. Der politische Beschluss ist das konkrete Ergebnis von mehrjährigen Planungsprozessen mit Hinblick auf die Zielgruppen und Aufgaben des Fachbereiches Jugend, Soziales und Integration. Mit der Aufnahme der Stadt Ahlen in das Landesprogramm „Kein Kind zurücklassen“ startete im Januar 2017 die konkrete Umsetzung der Ahlener Präventionskette. Im ersten Jahresbericht sind das kommunale Konzept mit den strategischen Zielen und Handlungsgrundsätzen sowie Ergebnisse aus den ersten Beteiligungsprozessen und die daraus abgeleiteten Maßnehmen dargestellt.


Die Ahlener Kitas sehen sich als wichtige Glieder in der Präventionskette und beteiligen sich engagiert und kenntnisreich an der Umsetzung des Vorhabens. Am 23. Mai folgten sie der Einladung des Projektmanagementteams und tauschten sich in einem zweistündigen Gespräch aus.


Der Stadtverwaltung kommt bei dem Aufbau der Präventionskette eine besondere Rolle zu, denn sie ist oft die erstelle Anlaufstelle für Familien und ihre Mitglieder mit ihren verschiedenen Fragen und Anliegen. Am 17. Mai kamen 150 Kolleginnen und Kollegen aus vier Fachbereichen der Stadtverwaltung zusammen und arbeiteten Hand in Hand, um ihre eigenen Arbeitsfelder als Bausteine einer gesamtstädtischen Strategie zusammenzuführen.


Am 27. März fand der halbtägige Planungsworkshop zum Aufbau der Ahlener Präventionskette mit ExpertInnen und Verantwortlichen aus verschiedenen Fachbereichen und Organisationen statt. Das Ziel war es, die strategische Weichenstellung und inhaltliche Eckpunkte für die nächsten zwei Jahre zu vereinbaren. Vorbereitend auf diesen entscheidenden Schritt gestalteten die Fachbereiche der Stadtverwaltung intensive Planungsprozesse, zuletzt bei einer dreitägigen, fachbereichsübergreifenden „Denkschmiede“ in Vinnenberg.