Mit Bühnenprogramm und Musik: P+T-Markt verlängert am Samstagabend

Der Pöttkes- und Töttkenmarkt wird in diesem Jahr um ein attraktives Bühnenprogramm erweitert. Am Wochenende 18. und 19. September laden nicht nur Verkaufsstände in die Innenstadt ein. Am Samstagabend gibt’s für die Besucherinnen und Besucher auch Musik und Kultur auf Marktplatz und Marienplatz.

„Damit setzen wir ein bewusstes Zeichen, dass das Leben in die Stadt zurückgekehrt ist und wir mit Optimismus in die Zukunft schauen dürfen“, sagt Bürgermeister Berger. Nachdem das Stadtfest auch in diesem Jahr Corona bedingt ausfallen musste, soll der „P+T-Markt“ mehr als nur ein „Pflaster“ werden.

An beiden Markttagen sollen die Gedanken nicht um die Pandemie kreisen, sondern Geselligkeit und Freude im Kreise von Freunden und Bekannten nicht zu kurz kommen. Das Kulturbüro der Stadt Ahlen hat bereits begonnen, Künstlerinnen und Künstler anzusprechen. „Die ersten Zusagen lagen sehr schnell vor“, sagt Christoph Wessels. Der Fachbereichsleiter für Kultur spürt in vielen Kontakten, wie sehr es die Künstler aus Ahlen und der Region zurück zum Publikum zieht. Mit welchen „Acts“ die kleinen Bühnen auf Markt- und Marienplatz bespielt werden, und wie das weitere Rahmenprogramm aussehen wird, das zerren laut Wessels WFG und Kulturbüro während der Ferien fest.    

Immer vorausgesetzt, dass das Wetter mitspielt und auch das Infektionsgeschehen den Plänen keinen Strich durch die Rechnung macht, werde der „P+T-Markt“ ein Höhepunkt im Spätsommer, glaubt WFG-Geschäftsführer Jörg Hakenesch: „Zusammen mit netten Leuten bei einem Bier oder Wein auf Marktplatz und Marienplatz sitzen und dabei der Musik lauschen, was will man denn mehr?“ Aus zahlreichen Gesprächen wisse er um den Wunsch, das Markttreiben um ein Programm am Abend „aufzupimpen“, so Hakenesch. „Natürlich immer so Corona gerecht, wie es Situation und aktuelle Bestimmungen verlangen.“   

Der Pöttkes- und Töttkenmarkt wird damit auch zum Probelauf für das im vierten Jahresquartal vorgesehene „Fest der Bürgerinnen und Bürger“. Darauf hat sich die Planungsgruppe verständigt, der neben den Fraktionsvorsitzenden im Rat der Stadt Ahlen Bürgermeister Dr. Alexander Berger und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) angehören. Damit das Fest eines wird von und für Bürgerinnen und Bürger, können sich Interessierte weiterhin bei der WFG melden. „Ob es um das kulturelle Bühnenprogramm geht oder um kulinarische Beiträge, wir freuen uns über alle Angebote“, sagt Hakenesch. Insbesondere Vereine seien zum Mitmachen aufgerufen, weil deren Aktivitäten unter Corona erheblich in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Kontakt: Carlo Pinnschmidt, Tel. 02382 964-0 (-303) pinnschmidtc@stadt.ahlen.de

Foto: Jörg Hakenesch (l.) und Carlo Pinnschmidt nehmen Maß für die Bühne auf dem Marienplatz

Jörg Hakenesch (l.) und Carlo Pinnschmidt nehmen Maß für die Bühne auf dem Marienplatz