Begrüßung durch Bürgermeister Benedikt Ruhmöller

Foto: Bürgermeister Benedikt Ruhmöller
Bürgermeister Benedikt Ruhmöller

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Festversammlung!

Es ist nun schon das achte Mal, dass wir an einem Donnerstagabend im Oktober in unserer festlich geschmückten Stadthalle den Wirtschaftspreis „Ahlener Mammut“ verleihen. Dazu begrüße ich Sie alle herzlich und hoffe sehr, dass Sie sich in guter Stimmung und Feierlaune versammelt haben.

Denn es gilt, erneut ein Unternehmen zu würdigen, das ein Aushängeschild darstellt für den prosperierenden Wirtschaftsstandort Ahlen. Eine eindrucksvolle Marke unserer starken, weitgehend mittelständisch aufgestellten, technik- und innovationsorientierten und global agierenden Unternehmenslandschaft. Wiederum ein Vorzeigeunternehmen erhält heute den Wirtschaftspreis der Stadt Ahlen in Gestalt des „Mammuts“.

Wir wollen heute ein Unternehmen feiern, das uns in seiner Außergewöhnlichkeit, seiner Bodenhaftung an diesem Standort und seinem weltweiten Erfolg richtig Spaß macht. Sie sind zu diesem festlichen Abend hoffentlich alle bestens gestimmt erschienen und nehmen ebenso wie ich mit großer Freude an dieser Wirtschaftspreis-Verleihung teil.

Wenn man sich die Berichterstattung der Medien in den letzten Wochen vor Augen führt, könnte man meinen, dass es schwer fällt, an den Wirtschaftsstandort Ahlen zu glauben. Da wird die Schließung traditionsreicher Unternehmen angekündigt. Produktionseinstellungen und die Entlassung von Beschäftigen in hoher Zahl sind zu befürchten.

Solche Botschaften, daraus mache ich auch heute keinen Hehl, belasten mich sehr. Denn wir brauchen jedes Unternehmen, jeden Arbeitsplatz in dieser Stadt des wirtschaftlichen Strukturwandels. Wir dürfen keine Produktionsstätte, keinen Arbeitsplatz ungeprüft und widerspruchslos preisgeben. Ich trete nachdrücklich dafür ein, dass unternehmerische Entscheidungen nur in Verantwortung für die Beschäftigten, für die Menschen an den Arbeitsplätzen und ihre Familien getroffen werden. Wir brauchen in dieser Stadt jeden Arbeitsplatz, der zum wirtschaftlichen Gedeihen Ahlens beiträgt.

Doch es gilt ebenso: Insgesamt prosperiert die Wirtschaft unserer Stadt! Dies gilt es heute auch zu würdigen und auch zu feiern – besonders am Beispiel des Vorzeigeunternehmens, das heute im Mittelpunkt steht. Viele Ahlener Unternehmen investieren, und sie schaffen unterm Strich viele zusätzliche Arbeitsplätze. Es gibt verheißungsvolle Ansiedlungen und Entwicklungsvorhaben, die Hoffnung machen auf eine gedeihliche Zukunft unserer Stadt.

Nach allen Erwartungen der Wirtschaftsförderung, der Wirtschafts- und Beschäftigungsexperten dürfen wir damit rechnen, dass sich die erfolgreiche Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Ahlen in den nächsten Jahren ungebrochen fortsetzen wird.

Dabei müssen wir sogar befürchten, dass der Bedarf unserer Unternehmen an qualifizierten Fachleuten in den nächsten Jahren nur sehr angestrengt befriedigt werden kann. Dies ist eine Herausforderung, der wir uns mit aller Macht und in vielfältiger Hinsicht stellen müssen.

Wir alle – die Unternehmen, die Wirtschaftsorganisationen und die öffentlich Verantwortlichen – müssen uns der gravierenden Problematik des Fachkräftebedarfs stellen. Wir müssen alle noch viel mehr tun für die Bildung der jungen Leute, die Berufsorientierung der nachwachsenden Generationen, für den gelingenden Übergang von der Schule in den Beruf und besonders, in dieser Stadt, für die frühe intensive Technikorientierung.

Dies fordert uns als Stadt bildungspolitisch, was wir schon annehmen und mit hohem Aufwand erfüllen, dies fordert gleichfalls die Betriebe. Es fordert von uns allen zusätzliche Anstrengungen, uns der Berufsorientierung, der Technikorientierung, der qualifizierten schulischen und beruflichen Ausbildung der jungen Leute noch viel intensiver als bisher anzunehmen. Diese Herausforderung müssen wir gemeinsam bewältigen, um den Wirtschaftsstandort Ahlen dauerhaft für die Zukunft zu sichern.

Ich schicke dies voraus, um Sie nun endlich nochmals zur Verleihung des Wirtschaftspreises Ahlen 2013 zu begrüßen. Ich begrüße Sie auch im Namen des Stadtrates, des Vereins „Pro Ahlen“, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft sowie des Verleihungsausschusses. – Dieses Gremium, davon bin ich überzeugt, hat mit der Auswahl des Wirtschaftspreisträgers 2013 erneut sehr klug entschieden. Ich hoffe, dass Sie diese meine Überzeugung im Verlauf dieser Feierstunde übernehmen werden.

In dieser Zuversicht heiße ich zuerst die Unternehmensfamilie der Agrarflug Helilift GmbH & Co. KG willkommen. Namentlich begrüße ich Sylvia, Dennis und Leonard Beese. Ihre Anwesenheit ist uns eine große Freude und Ehre! Mein Willkommen gilt ebenso Ihren Beschäftigten, Weggefährten und Geschäftspartnern, die Ihnen mit ihrer Teilnahme heute Abend ihre persönliche Verbundenheit erweisen.

Zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens sind zugegen, um in diesem festlichen Rahmen den Adressaten des Ahlener Wirtschaftspreises 2013 zu würdigen. Ihnen allen gilt mein herzlicher Gruß.

Namentlich hervorheben möchte ich unseren Ehrenbürger Herbert Faust und den stellvertretenden Landrat Franz-Josef Buschkamp.

Mit großer Freude begrüße ich unseren Ehrengast: den Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen.

Sie, sehr geehrter Herr Dr. Günther Horzetzky, werden gleich in Ihrer Festrede dem Wirtschaftsstandort Ahlen sowie dem Träger des Wirtschaftspreises 2013 die gebührende Anerkennung aussprechen. Ich gehe einfach mal davon aus, dass Ihnen als dem Wirtschaftsstaatssekretär unseres Landes die Stärke, Innovationskraft und Zukunftsstärke des traditionsreichen Wirtschaftsstandortes Ahlen sehr vertraut sind.

Deshalb und vor allem in Ihrer Anerkennung für den Adressaten unseres Wirtschaftspreises 2013 übernehmen Sie heute die Festrede, wofür ich Ihnen sehr danke.

Diese Verleihung des Ahlener Wirtschaftspreises ist inzwischen eine sehr traditionsreiche Veranstaltung. Umso mehr freue ich mich darüber, dass ich heute erneut viele Persönlichkeiten begrüßen kann, denen bereits das begehrte „Ahlener Mammut“ überreicht worden ist.

Sie alle, deren Unternehmen nach wie vor aktiv und erfolgreich zum Gedeihen des Wirtschaftsstandortes Ahlen beitragen, bekunden mit ihrer Teilnahme ihre fortwährende Verbundenheit zur Stadt Ahlen sowie ihre Anerkennung für den heutigen Preisträger.

Der Ahlener Wirtschaftspreis, dessen Verleihung vom Rat unserer Stadt einstimmig beschlossen wurde (weshalb ich mich auch über die Anwesenheit vieler Ratsmitglieder sehr freue) ist letztlich ein Geschöpf unserer Wirtschaftsförderungsgesellschaft. Diese wird bekanntlich von der Stadt sowie dem Verein Pro Ahlen sowie der Volksbank und der Sparkasse getragen. Deshalb begrüße ich Sie auch gemeinsam mit dem Pro-Ahlen-Vorsitzenden Peter Schmidt sowie unserem WFG-Geschäftsführer Jörg Stegemann. Dieser hat gemeinsam mit seinem Team den heutigen Abend gestaltet, wofür ich ihm und allen Beteiligten recht herzlich danke.

Der heutige Abend soll auch dazu dienen, das Miteinander zwischen der Stadt und den wirtschaftlichen Akteuren dieses Standortes zu erneuern. Dazu wünsche ich uns im Anschluss an diesen Festakt viele gute Gespräche und gesellige Stunden.

Doch bevor wir dazu kommen, überlasse ich das Mikrophon unseren Grußrednern: zunächst spricht der stellvertretende Landrat Franz-Josef Buschkamp, dann der Vorsitzende von Pro Ahlen, schließlich der WFG-Geschäftsführer. Anschließend erhält unser Festredner, Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Günter Horzetzky, das Wort.

Ihnen allen: „Glückauf“ für den heutigen Abend!