"In den Seiten der Zeit - Ich leb' so gern"
Mutmachfilm für Menschenrechte und mehr Zivilcourage: Studierende setzen sich darstellend und reflektierend mit dem Leben der jungen Gerda M. Meyer im Holocaust auseinander. Emotionale, hochaktuelle Erinnerungskultur! Anschließende Diskussion mit Gerdas Großnichte, Ulrike Cordier
Thursday, 24.09.2026, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Wann?
Wo?
Vor einem knappen Jahr wurde der Film als VHS-Veranstaltung im CinemAhlen gezeigt – nun läuft er im Kreativhaus:
Er wurde von Studierenden der Alice Salomon Hochschule in Berlin gemacht und basiert auf den Tagebüchern der NS-Verfolgten Gerda M. Meyer während des Holocaust. Einzigartig ist, dass nicht das Leben der jungen Gerda verfilmt wurde, sondern die Studierenden in ihrer künstlerischen Auseinandersetzung mit Gerdas Schicksal in der Nazizeit gezeigt werden.
Professionell begleitet werden sie dabei von dem Regie-Duo Prof. Johanna Kaiser und Johanna Pohland. Die historische Richtigkeit wurde vom Historikerlabor e.V., Berlin abgesichert. So ist ein berührender Film entstanden, der einen emotionalen Zugang zu diesem Teil unserer Geschichte bietet und hochaktuelle Fragen aufwirft.
Initiiert wurde dieses Filmprojekt von der „Alt-Ahlenerin“ Ulrike Cordier, Gerda M. Meyers Großnichte. Ulrike Cordier ist sicherlich noch einigen Schülergenerationen als Grundschullehrerin bekannt oder auch als Chorleiterin des Chors „Terz“ im Bürgerzentrum. Nun freut sie sich, den Film zum zweiten Mal in Ahlen zeigen zu können. Bei der Filmvorführung wird sie persönlich anwesend sein und im Anschluss für Fragen und zur Diskussion zur Verfügung stehen.
Der Film steht für Menschenrechte und mehr Zivilcourage. Sichtweisen werden differenziert, nicht nur um Antisemitismus innerhalb der Gesellschaft vorzubeugen, sondern auch um Perspektiven für Versöhnungschancen zu schaffen.
Anmeldung / Tickets
Eintritt frei, Anmeldung erwünscht: anmeldungichleb@gmail.com
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