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Ahlen bleibt Fairtrade Stadt: Passend dazu zahlreiche Aktionen im „Fairbruary“

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Die Stadt Ahlen bleit für weitere zwei Jahre Fairtrade-Town. Im November 2025 ist die Re-Zertifizierung erfolgt und jetzt ist die neue Urkunde angekommen. Damit setzt sich die Stadt seit 2018 aktiv für gerechtere Arbeitsbedingungen, faire Preise und gegen Kinderarbeit ein. Mit dem Kauf fair gehandelter Produkte ist die kommunale Verwaltung in Ahlen ein Vorbild für die Ahlener Bevölkerung.

Glückwünsche zu dem Erfolg gab es dann auch von Bürgermeister Matthias Harman. „Ein ganz großes Lob an die Steuerungsgruppe“, betont Harman. „Denn diese Zertifizierung zeigt natürlich auch ein Zusammenspiel mit der Verwaltung, mit den Kitas, mit den Schulen, mit der Gastronomie und mit dem Handel. Fairness beginnt vor Ort und das ist der Fairtrade Gedanke. Insofern bin ich stolz.“

Aktionen im Rahmen des Fairbruary

Der Fairbruary ist eine Kampagne von Fairtrade Deutschland, die zum Ziel hat das Bewusstsein zum fairen Handel zu stärken. In diesem Monat wird dazu aufgerufen, faire Produkte auszuprobieren und zu entdecken.

  • Öffentlichkeitsarbeit der Stadtverwaltung zum Thema Informationsbeiträge für Verwaltungsmitarbeitende
  • Verteilen von Rezepten mit fairen Produkten
  • Verschenken von fairen Rosen am Valentinstag (Weltladen Ahlen)
  • Kita Beumers Wiese (ausgezeichnete Fairtrade Kita): Gruppen backen faires Bananenbrot

Der Antrag zur Titelerneuerung muss alle zwei Jahre eingereicht werden, um die Auszeichnung aufrechtzuerhalten. Die Re-Zertifizierung ist das Ergebnis engagierter Bemühungen der Stadtverwaltung, der Steuerungsgruppe Fairtrade und derer Kooperationspartnern und unterstreicht das fortwährende Engagement für fairen Handel und nachhaltige Entwicklung.

Die Steuerungsgruppe Fairtrade setzt sich aus Mitgliedern verschiedener Stadtakteure und Ehrenamtlerinnen und -amtlern zusammen. Diese Gruppe trifft sich etwa einmal pro Quartal, um gemeinsame Aktionen und Projekte zum fairen Handel zu planen und umzusetzen.

Hintergrund:

Fairtrade-Städte fördern gezielt den fairen Handel auf kommunaler Ebene und sind das Ergebnis einer erfolgreichen Vernetzung von Personen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft. Diese Akteure machen gemeinsam den Fairen Handel in ihrer Stadt sichtbar und setzen Zeichen gegen Armut in den Ländern des Südens und für eine gerechtere Gestaltung des globalen Welthandels.

An der weltweiten Kampagne „Fairtrade-Towns“ nehmen über 2.200 Städte in 36 Ländern teil. In Deutschland dürfen sich inzwischen über 850 Orte Fairtrade-Stadt nennen (Stand Januar 2024). Nachdem der Rat der Stadt Ahlen am 28. November 2016 beschlossen hat, die Erlangung des Titels anzustreben, wurde dieser Ahlen als 592. Ort am 15. Januar 2018 im Rahmen des Neujahrsempfangs verliehen. Der Auszeichnung vorangegangen war ein umfangreiches Bewerbungsverfahren. Dabei hat Ahlen folgende fünf Kriterien erfüllt:

Ratsbeschluss und Verwendung von fair gehandelten Produkten bei allen
• Sitzungen der Ausschüsse und des Rates
• Gründung einer Steuerungsgruppe
• Beteiligung von Geschäften, Cafés und Restaurants, die mindestens zwei Produkte aus dem fairen Handel anbieten
• Verwendung von Fairtrade-Produkten in öffentlichen Einrichtungen (Schulen, Vereinen, Kirchen) und Durchführung von Bildungsaktivitäten zum Thema „Fairer Handel“
• Berichterstattung in der örtlichen Presse über „Fairtrade“ in Ahlen.


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