„Unsere alternde Gesellschaft hat einen immensen Bedarf an Menschen, die eine qualifizierte Berufsausbildung im pflegerischen Dienst ausüben“, sagt IFF-Mitorganisatorin Sabine Knauer. Sie freut sich, für das Treffen am Samstag Sascha Horn als Referenten gewonnen zu haben, der die Pflegefachassistenzausbildung im „Haus der Pflege“ leitet. Horn wird ausführlich das Berufsbild der Pflegefachassistenz vorstellen, aber auch über die Zugangsvoraussetzungen und Kostenübernahmen informieren.
Das „Haus der Pflege“ gründete Britta Haarhoff-Schade am 1. Oktober 2000. Nach mehreren Erweiterungen des Bildungsangebotes wurde die Einrichtung auf dem Gelände der früheren Zeche Westfalen neu aufgestellt. Heute präsentiert sich das „Haus der Pflege“ noch stärker als modernes Fachseminar, das sich ganz an Wohl und Qualifizierung der Teilnehmer und Teilnehmerinnen ausrichtet. „Interessant ist der Berufsweg im Haus der Pflege für Personen mit Migrationshintergrund und Personen mit einem Hauptschulabschluss nach Klasse 9“, erklärt Sabine Knauer und weist darauf hin, dass die Agentur für Arbeit sowie das Jobcenter Auszubildende finanziell unterstützen.
Beim Frühstück am Samstag können Fragen zur Ausbildung, zum Berufsbild, zu den Aufstiegschancen durch Weiterqualifizierung usw. gestellt werden. Die IFF-Organisatorinnen möchten mit dieser Veranstaltung Frauen Mut machen, die bisher den Weg in eine Ausbildung gescheut haben. Rocio Angel Brackmann vom IFF-Arbeitskreis ist selbst im „Haus der Pflege“ tätig. „Ich bin stolz, dass wir wieder einmal ganz konkret etwas dazu beitragen können, die Lebenssituationen von Frauen zu verbessern“, wünscht sie sich, dass viele interessierte Frauen kommen werden. Wer mag, könne gleich seine Bewerbungsunterlagen mitbringen.
Zum Internationalen Frauenfrühstück, das jeden dritten Samstag im Monat um 10 Uhr in der Familienbildungsstätte beginnt, bringen die Teilnehmerinnen Köstlichkeiten aus ihren Heimatländern mit und bestücken so ein reichliches und buntes Frühstücksbüffet. Im Anschluss an das Frühstück folgt in der Regel ein Vortrag oder eine andere Aktivität. Das Internationale Frauenfrühstück wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“.
Ausblick:
- Beim Treffen am Samstag können Eintrittskarten zu 5 Euro für die Jubiläumsveranstaltung zum 12jährigen Bestehen des IFF am 21. Februar erworben werden.
- Ebenso werden Anmeldungen für die Besichtigung der Ausstellung „Süße Heimat" im Kunstmuseum Ahlen am 6. Februar um 15 Uhr entgegengenommen.
- Am 21. März wird es wieder einen Secondhand-Mode Markt geben. Sabine Knauer hat bereits erste Anmeldungen erhalten. Weitere sind möglich bei ihr unter Tel. 0176 22 80 94 95 oder bei Laina Remer unter Tel. 0151 28 26 11 39.
