Auch Bürgermeister Matthias Harman unterstützt die Idee. „Ich bin dafür“, sagt er und kann sich bereits vorstellen, künftig mit dem dienstlichen Kennzeichen AHL-EN 1 unterwegs zu sein. Harman ist überzeugt, dass viele Menschen in Ahlen ihre Herkunft und ihre Verbundenheit zur Heimat gern auf diese Weise zeigen würden. Dass sich jetzt auf höchster Bundesebene mit der Sache befasst wird, beweise ihm, „wie aus einer anfangs fantastisch anmutenden Idee mit Engagement und Schulterschluss Realität werden kann.“
Bereits im vergangenen Jahr hatten sich Ahlen und 36 weitere Städte aus Nordrhein-Westfalen in einem Schreiben an Landesverkehrsminister Oliver Krischer für eigene Ortskennungen eingesetzt. „Wie inzwischen bundesweit mehr als 100 Städte und Gemeinden mit über 20.000 Einwohnern streben wir eigene Kfz-Ortskennungen an“, heißt es in dem Brief.
In der vom Bundesrat beratenen Entschließung (Tagesordnungspunkt 17) heißt es, eine Änderung der FZV solle die Vergabe neuer Unterscheidungszeichen künftig unabhängig von den bisherigen Regularien ermöglichen. Dadurch könne ohne größeren Verwaltungsaufwand sowohl die regionale Verortung von Fahrzeughalterinnen und -haltern gestärkt als auch die überregionale Sichtbarkeit von Städten und Gemeinden erhöht werden.
