In allen beteiligten Häusern erwarten die Gäste individuelle Angebote von Ausstellungen über Führungen und Vorträge bis hin zu kreativen Mitmachaktionen. Die Programmpunkte sind zeitlich aufeinander abgestimmt, so dass Interessierte mehrere Stationen nacheinander besuchen können. Auftakt ist um 12 Uhr im Kunstmuseum Ahlen. Weitere Programmhöhepunkte folgen um 14 Uhr im Kunstmuseum oder im Grubenwehrmuseum, um 15 Uhr im Heimatmuseum sowie um 16 Uhr erneut im Kunstmuseum oder im Grubenwehrmuseum. Den Abschluss bildet von 17 bis 18 Uhr die Stadt-Galerie.
Im Kunstmuseum Ahlen wird ganztägig die Ausstellung „Aus Leidenschaft. Die Sammlung Maximilian und Agathe Weishaupt zu Gast“ präsentiert. Um 12 Uhr gestaltet die Schule für Musik im Kreis Warendorf e.V. unter der Moderation von Dagmar Schmidt einen musikalischen Rundgang. Familienführungen unter dem Motto „Entdecken und Sammeln“ finden um 14 und 16 Uhr statt; hierfür wird um vorherige Anmeldung gebeten (anmeldung@kunstmuseum-ahlen.de ).
Das Heimatmuseum widmet sich in einer Ausstellung dem Abschluss der kommunalen Neugliederung Ahlens und der Gebietsreform vor 50 Jahren. Ein besonderer Fokus liegt auf der ehemaligen Gemeinde Vorhelm. Um 15 Uhr hält Kreisarchivar Dr. Knut Langewand den Vortrag „Aus 5 mach 1. Wie Ahlen so groß wurde, wie es jetzt ist“.
Das Sportmuseum beziehungsweise Sportarchiv Ahlen präsentiert eine Vielzahl an Exponaten aus der lokalen Sportgeschichte von Trikots und Pokalen bis hin zu historischen Dokumenten. Als einziges ehrenamtlich geführtes Sportmuseum dieser Art in Nordrhein-Westfalen ist es von 11 bis 18 Uhr geöffnet.
Der Jupp-Foto-Club am Glückaufplatz eröffnet um 11 Uhr seine neue Dauerausstellung „Der Weg der Kohle bis in Tante Friedchens Küche“. Neben Fotografien werden auch Exponate, Infotafeln und interaktive Elemente wie eine virtuelle Grubenfahrt gezeigt. Die Ausstellung ist bis etwa 17 Uhr geöffnet, jedoch nicht barrierefrei zugänglich.
Im Grubenwehrmuseum erwartet die Besucher ein eindrucksvolles „Untertageerlebnis“. Die Einrichtung wurde nach der Schließung der Zeche Westfalen von ehemaligen Bergleuten aufgebaut. Führungen werden nach Bedarf angeboten. Feste Termine für den Aufstieg auf den Förderturm sind abhängig von der Wetterlage um 14 und 16 Uhr geplant. Geöffnet ist das Museum von 12 bis 18 Uhr.

