Die Dimensionen des neuen Veranstaltungssaals nehmen Gestalt an: Die ersten Verschalungen für die Wände stehen, die Bodenplatte ist gegossen und der Saal hebt sich bereits klar vom Gelände ab. Dort, wo die geraden Wände nach oben wachsen, bietet die neue Stadthalle Platz für rund 1.000 Besucherinnen und Besucher.
Oberhalb des zukünftigen Foyers entstehen Räumlichkeiten für Tagungen und für die Volkshochschule. Zur Straßenseite hin wird die Fassade zwischen den Stützen verglast, während die Bühne selbst von außen nicht einsehbar sein wird. Außen schützt ein Sonnenschutz, innen sorgt ein klassischer Vorhang für die passende Atmosphäre. Die restliche Fassade wird mit glasierter Keramik in heller Optik gestaltet.
Auch die geplante Restaurantfläche und die Terrasse nehmen Formen an. Wer derzeit an der Werse lang zur Stadthalle geht, läuft bereits an der Außenkante des neuen Restaurants vorbei. Und dort, wo heute noch der Eingang zur Stadthalle liegt, wird später die Terrasse zum Verweilen einladen. Mit der erfolgten Auffüllung des Geländes Richtung Werse liegt das Gebäude bewusst über der Rückstauebene, um bei Starkregen geschützt zu bleiben.
Trotz eines etwas späteren Starts des Rohbaus liegt das Projekt insgesamt im Zeitplan. Stadtbaurat Thomas Köpp ist zufrieden: „Wir haben eine ähnliche Situation wie beim Stadthaus. Auch dort sind wir etwas verspätet gestartet, das Bauunternehmen hat die Zeit aber gut wieder aufgeholt. Ich bin optimistisch, dass das auch diesmal wieder klappt. Wir arbeiten beim Bürgerforum mit demselben Unternehmen wie beim Stadthaus.“ Auch finanziell bleibt die Stadt im vorgesehenen Rahmen: Die größten Ausschreibungen für Rohbau, Lüftung und Fassade sind abgeschlossen und bewegen sich im kalkulierten Kostenrahmen.
Bis Ende 2027, spätestens Anfang 2028, soll das Bürgerforum, sprich die neue Stadthalle, Tagungs- und VHS-Räumlichkeiten sowie das Restaurant, fertiggestellt sein. Wenn Stadthaus und Bürgerforum soweit fertig gestellt sind, beginnt die nächste Phase, dann müssen Rathaus und alte Stadthalle zurück gebaut werden, um danach die Außenanlagen fertigstellen zu können.



