Das Unternehmen gehört seit Jahrzehnten zu den bekannten Familienbetrieben in Ahlen. 1945 gegründet, wird die Heitkamm GmbH Dachbaustoffe heute in dritter Generation von Geschäftsführer Gordon Heitkamm geleitet. Neben dem Stammsitz in Ahlen verfügt das Unternehmen über acht weitere Niederlassungen in Gütersloh, Soest, Kamen, Münster, Osnabrück, Tönisvorst, Chemnitz und Thum/OT Herold. Insgesamt beschäftigt der Großhändler rund 170 Mitarbeiter, davon etwa 40 am Standort Ahlen.
Auf einer 2.300 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche präsentiert das Unternehmen Lösungen rund um Dach, Fassade und Dachausbau. Der 1974 errichtete Betrieb wurde 1998 umfassend modernisiert, 2001 kam die Dachgalerie hinzu. Im Laufe der Jahre hat sich Heitkamm zu einer Anlaufstelle für Bauherren, Handwerksbetriebe und Industrie entwickelt. Gordon Heitkamm nutzte den Bürgermeisterbesuch, um auch die derzeit schwierige Situation der Baubranche anzusprechen. Das Geschäft sei stark von der konjunkturellen Entwicklung abhängig. „Ausgeprägtes Kostenbewusstsein ist derzeit eine große Notwendigkeit. Wir sind top aufgestellt, und das soll auch so bleiben“, betonte Heitkamm. Wichtig sei „sorgfältige Kalkulation“, um auf veränderte Kundennachfrage sicher reagieren zu können.
Ein weiteres Thema des Besuches war die Ausbildungssituation. Das Unternehmen bilde gerne aus, allerdings werde es zunehmend schwieriger, geeignete Bewerberinnen und Bewerber zu finden, berichtete der Geschäftsführer seinen Gästen. Die Gesamtentwicklung der Unternehmensstandorte sei regional zwar sehr unterschiedlich, Heitkamm ist „in der Gesamtheit mit dem Ergebnis aber zufrieden.“ Positive Effekte erwartet das Unternehmen in Zukunft von der Fertigstellung der Osttangente. „Davon würden wir deutlich profitieren, das ist schon super“, lautet das Urteil des Geschäftsführers. Bürgermeister Matthias Harman würdigte die Bedeutung des Familienunternehmens. „Ich freue mich sehr, dass wir solide Familienunternehmen in unserer Stadt haben, deren Inhaber sich mit Ahlen identifizieren.“ Daran erinnere auch die erste Verleihung des Ahlener Wirtschaftspreises überhaupt, die 2006 an Heitkamm erfolgte. „Das ist inzwischen 20 Jahre her, aber der Betrieb verdient diese Auszeichnung mehr denn je. Sie war damals richtig, und ist es bis heute geblieben.“
Über das wirtschaftliche Engagement hinaus bringt sich das Unternehmen auch in das gesellschaftliche Leben der Stadt ein. So unterstützt Heitkamm seit vielen Jahren den Sport und das Vereinsleben, unter anderem Rot Weiss Ahlen. Beim Rundgang durch Ausstellung und Lager verschafften sich Bürgermeister und Wirtschaftsförderer einen Eindruck von der Leistungsfähigkeit des Unternehmens. Harman und Panick nahmen zufrieden zur Kenntnis, dass Heitkamm Dachbaustoffe auch in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten auf langfristige Strategie, hohe Beratungsqualität und die enge Verbundenheit mit der Stadt Ahlen setzt.
