Schon der erste Infotag am 18. November stieß auf großes Interesse. Im Ratssaal informierten sich zahlreiche Besucherinnen und Besucher rund um den Einsatz von Wärmepumpen in Ein- und Zweifamilienhäusern. Im Vorfeld bestand die Möglichkeit, sich bei der Verbraucherzentrale NRW sowie örtlichen Fachbetrieben im Rahmen eines Beratungsmarathons zu verschiedenen Heizsystemen – insbesondere Wärmepumpen – beraten zu lassen. Mehr als 70 Ratsuchende nutzten das Angebot, um sich über die Technologie und ihre Einsatzmöglichkeiten zu informieren. Begleitend zur Veranstaltung wurde eine Evaluation durchgeführt, die auf 57 anonym ausgefüllten Fragebögen basiert. Mithilfe einer vierstufigen Skala wurde der Wissenszuwachs in den Bereichen Energiekostenentwicklung, Gebäudeeignung, Fördermöglichkeiten, kommunale Wärmeplanung sowie Funktionsweise von Wärmepumpen erfasst. Rund 71 Prozent der Befragten waren Eigentümerinnen oder Eigentümer eines Einfamilienhauses.
Die Auswertung zeigt ein deutlich positives Bild: 96,3 Prozent der Teilnehmenden waren nach der Veranstaltung überzeugt, dass eine Wärmepumpe für ihr Gebäude infrage kommt, und hatten bereits konkrete nächste Schritte geplant. Das Wissensniveau stieg in allen Themenfeldern. Während sich vor Beginn der Veranstaltung noch 62,5 Prozent der Befragten wenig oder gar nicht informiert fühlten, gaben im Anschluss 87 Prozent an, nun gut oder sehr gut informiert zu sein. Besonders hilfreich wurden die Informationen zu Fördermöglichkeiten bewertet. Für 64,9 Prozent der Teilnehmenden war dies der wichtigste Aspekt des Abends.
Stabsstellenleiterin Klaudia Froede: „Die Ergebnisse verdeutlichen, dass insbesondere Fragen zu Förderung und Finanzierung weiterhin eine zentrale Hürde beim Heizungstausch darstellen. Der Wärmepumpen-Infotag konnte hier gezielt Orientierung und praktische Unterstützung bieten.“
