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Arbeiten an der Osttangente sind im Plan

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„Es geht vorwärts“, sagt Ansgar Drees, Projektverantwortlicher der Ahlener Umweltbetriebe, mit Blick auf den Baufortschritt des zweiten Abschnitts der Osttangente. Die Arbeiten an der Dammschüttung sind mittlerweile weit fortgeschritten, der Lärmschutzwall hat in weiten Teilen bereits eine Höhe von rund 2,5 Metern erreicht.

In den kommenden Wochen folgen weitere wichtige Bauschritte: Der Wall wird von einer Spezialfirma mit einer Tondichtungsbahn abgedichtet, darüber kommen ein Drainvlies, ein Geogitter sowie abschließend Oberboden und dann folgt die Ansaat. Die Arbeiten sind für Mitte April geplant.

Auch entlang der Schachtstraße geht es sichtbar voran. Dort muss das Geländeniveau im ehemaligen Kreuzungsbereich am Aechterkamp noch um rund einen Meter angehoben werden. „Im Bereich der Schachtstraße liegen wir derzeit an der höchsten Stelle, etwa 1,80 Meter über dem bisherigen Niveau“, erläutert Drees. Etwa die Hälfte der Schotterschicht auf der später die Asphaltdecke eingebaut wird, ist bereits hergestellt. In den kommenden Wochen soll die restliche Tragschicht auf der über einen Kilometer langen Strecke folgen. Im Mai und Juni wird die Schachtstraße an das neue Straßenniveau angepasst. „Im Sommer soll dann der Asphalt eingebaut werden.“

Parallel laufen die vorbereitenden Arbeiten im dritten Abschnitt weiter. Die Rodungsarbeiten an der B 58 und am Katzengraben sind bereits abgeschlossen. Der Landesbetrieb Straßen.NRW wird im Zuge der B 58 voraussichtlich Ende Mai oder Anfang Juni mit den Bauarbeiten beginnen. Dort errichtet er den Kreisverkehr für die Anbindung an die Osttangente, und auch die Fahrbahn im innerstädtischen Bereich wird er erneuern. Außerorts erhält die vielbefahrene Straße einen begleitenden Radweg, ähnlich wie er bereits in Richtung Drensteinfurt vorhanden ist.

Zahlen und Fakten

Insgesamt sind für den zweiten Abschnitt der Osttangente gut 9,5 Millionen Euro eingeplant. Davon werden gut 70 Prozent gefördert. Die Straße ist im zweiten Abschnitt rund 1,2 Kilometer lang, dafür müssen 15.000 Quadratmeter Straßenfläche und ungefähr 5.000 Quadratmeter Radwege gebaut werden. Außerdem werden knapp 5.000 Quadratmeter Wirtschaftswege saniert. Spatenstich für den zweiten Bauabschnitt war September 2024. Parallel wird derzeit der dritte und letzte Bauabschnitt der Osttangente vorbereitet. Geplanter Baubeginn für den letzten Abschnitt ist Sommer 2026. Die Arbeiten sollen voraussichtlich im Frühjahr 2027 abgeschlossen werden. 


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