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Babymeisen ziehen in städtische Kindertagesstätten ein

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Ein leises Zwitschern kündigt sich an: 16 Nistkästen, die für den Einsatz in städtischen Kindertagesstätten gedacht sind, haben Sos Unanian und Kiril Krapivin während ihres Praktikums in der Werkstatt des Vereins PhänomexX gefertigt. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden Reinhardt Böhm brachten sie jetzt den Kindern auf anschauliche und spielerische Weise die Lebenswelt von Blau- und Kohlmeisen näher, die schon bald in den neu geschaffenen Behausungen brüten könnten.

Die Kindertagesstätte Lilienthalweg erhielt als erste Einrichtung vier der Nistkästen. Nun gilt es, geeignete Standorte auszuwählen: Die Kästen sollten in etwa zwei Metern Höhe angebracht und mit der Öffnung nach Osten ausgerichtet werden, wie die Kinder nun dank der pädagogischen Fachkräfte wissen. Mit etwas Glück werden die neuen Nistplätze schon in diesem Jahr bezogen und die ersten Meisenküken könnten am Lilienthalweg schlüpfen.

„Ohne die enge Kooperation mit der Stadt im Rahmen der Klima- und Bildungsarbeit, insbesondere mit der Stabsstelle Klimaschutz und Mobilität, wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen“, betont Reinhardt Böhm. Auch seitens der Stadt wird das Engagement hervorgehoben: „Die Arbeit mit und für unsere Jüngsten ist von großer Bedeutung. Kinder lernen so frühzeitig, verantwortungsvoll und aufmerksam mit der Natur umzugehen und das auf kindgerechte Weise. Diesen Ansatz unterstützen wir gern“, erklärt Klaudia Froede, Leiterin der Stabsstelle.


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