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Eigenen Solarstrom erzeugen: Wann, wenn nicht jetzt beginnen?

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Die Verbraucherzentrale NRW weist auf das voraussichtliche Ende der Einspeisevergütung ab 2027 hin und unterstützt Interessente mit einem neuen Photovoltaik-Angebotsvergleich.

Noch gibt es Geld für Strom, den eine Solaranlage ins öffentliche Stromnetz einspeist. Ob dies auch für Anlagen gelten wird, die im nächsten Jahr errichtet werden, ist inzwischen mehr als fraglich:  Die Genehmigung der EU für diese Beihilfe läuft aus und der Gesetzgeber denkt laut über ein Ende dieser Vergütung nach!

Wer allerdings noch in diesem Jahr eine Anlage anschließt, kann 20 Jahre lang mit der bisherigen gesetzlichen Vergütung rechnen. Daran erinnert Hubertus Pieper, Energieberater der Verbraucherzentrale in Ahlen. Auch seien bereits laufende Anlagen von der Kappung nicht betroffen.

Zurzeit wird jede Kilowattstunde eingespeister Strom mit fast 8 Cent vergütet. Diese Einnahmen sind oft das Zünglein an der Waage, das aus einer ungünstigen Anlage eine wirtschaftliche Anlage macht. Mit selbst erzeugtem Strom können Energiekosten dauerhaft gesenkt werden - besonders, wenn später auch das E-Auto betankt oder die Wärmepumpe unterstützt wird. Strombatterien helfen, diesen PV-Strom auch nachts nutzen zu können. Aber auch dann gibt es Stromüberschüsse. Und werden diese Überschüsse wie bisher vergütet, kann das über 20 Jahre mehrere Tausend Euro Erlös ausmachen, weiß Hubertus Pieper.

Wer also ein einigermaßen geeignetes Dach hat, auf dem noch keine Solaranlage installiert ist, sollte sich nach Meinung des Ahlener Energieberaters nun gut überlegen, ob er jetzt noch in Photovoltaik investieren will.  Entscheidend ist, ob die Anlage bis Ende 2026 „in Betrieb“ genommen sein wird, also Strom produziert und diesen abgegeben haben wird.

Die Verbraucherzentrale NRW berät neutral und unabhängig zu Photovoltaikanlagen. Zum Beispiel können Interessierte mit dem neuen „Photovoltaik-Angebotsvergleich“ mehrere vorliegende Fachhandwerker-Angebote vergleichen lassen:

Oft ist es jedoch schwierig, sämtliche Details der Angebote zu verstehen und einzuschätzen. Die Angebote beschreiben häufig komplexe Anlagen, sind viele Seiten lang und mit technischen Fachbegriffen gespickt. Hier möchte die Energieberatung der Verbraucherzentrale NRW mit ihren Angebotsvergleich für mehr Transparenz und Verständnis sorgen. Nur so kann die passende Investitionsentscheidung getroffen werden.

„Wir prüfen, ob in den Angeboten die wichtigen Details enthalten sind und erklären diese im Rahmen einer Videoberatung. Gleichzeitig weisen wir auf wichtige Punkte hin, die eventuell nicht im Angebot stehen oder die mit den Anbietern noch geklärt werden sollten“, erläutert Hubertus Pieper, Energieberater der Verbraucherzentrale NRW in Ahlen. Dieses Angebot ist für Sie kostenfrei.

Photovoltaik-Angebotsvergleich


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