Wie der FLVW-Kreis Beckum mitteilte, sei im Verlauf der Gespräche vorgeschlagen worden, die Partie aus Sicherheitsgründen unter Ausschluss der Öffentlichkeit auszutragen. Dieser Vorschlag wurde von allen beteiligten Institutionen sowie beiden Vereinen gemeinsam getragen. Zutritt erhalten lediglich ein deutlich reduzierter Kreis offizieller Vereins- und Verbandsvertreter sowie akkreditierte Medienvertreter.
Hintergrund der Entscheidung ist insbesondere die seit Jahren bestehende Rivalität zwischen den Fanlagern beider Vereine. Nach gemeinsamer Einschätzung aller Beteiligten stellt eine Austragung ohne Zuschauer die sicherste und organisatorisch sinnvollste Lösung dar. Zugleich können dadurch erhebliche organisatorische und finanzielle Aufwendungen – etwa für Sicherheitsdienste und Ordnungskräfte – vermieden werden.
Die beteiligten Institutionen appellieren eindringlich an Fans und Fußballinteressierte, nicht zum Stadion anzureisen. Dies gelte sowohl vor und während als auch nach der Begegnung. Insbesondere solle sich niemand im direkten Umfeld des Stadions oder an möglichen Treffpunkten aufhalten. Polizei, Ordnungsamt, Feuerwehr, der FLVW-Kreis Beckum sowie beide Vereine bitten um Verständnis für die Entscheidung und setzen auf die Unterstützung und Vernunft aller Beteiligten, damit das Finale ruhig und sicher durchgeführt werden kann.
