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Fortbildung zur Begleitung von Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Demenz

| Soziales

Nachdem zahlreiche Teilnehmerinnen im Januar einen Kurs zur Nachbarschaftshilfe absolviert hatten, kamen nun noch mehr Interessierte im Glückaufheim zusammen, um sich über die Fortbildung zur Begleiterin von Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Demenz zu informieren und auch gleich dafür anzumelden. Der Kurs startet am 23. April als Fortbildungsreihe. Das Angebot richtet sich an Personen mit Migrationsgeschichte und findet je dienstags und donnerstags bis zum 28. Mai im Glückaufheim statt.

In den insgesamt zehn Terminen vermitteln die Referentin Aynur Ergül und andere grundlegendes Wissen zu Alterserkrankungen, Demenz, Kommunikation sowie praktischer Unterstützung im Alltag. Ergänzt wird das Programm durch Themen wie die Situation pflegender Angehöriger, rechtliche Aspekte der Pflegeversicherung und den Umgang mit Notfällen. Die Teilnehmenden erhalten am Ende ein Zertifikat. Eine Übersetzung in die türkische Sprache ist während der gesamten Fortbildung sichergestellt.

Da das Interesse so groß war, vereinbarten die Organisatorinnen und Organisatoren spontan einen weiteren Nachbarschaftshilfekurs und einen zweite Fortbildung zur Seniorenbegleitung nach den Sommerferien.

In dem Nachbarschaftshilfekurs am Samstag, 16. Mai, der acht Unterrichtsstunden von 9.00 bis 16.15 Uhr umfasst, sind noch einige Plätze frei. Auch er findet im Interkulturellen Treffpunkt Trio der Arbeiterwohlfahrt im Glückaufheim statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Absolventinnen können in einem Pflegehaushalt unterstützend tätig werden und dafür eine steuerfreie Aufwandsentschädigung von bis zu 131 Euro erhalten. (Weitere Infos unter www.alter-pflege-demenz-nrw.de).

Ermöglicht werden die Kurse auch durch die Förderung der Glückauf Stiftung und der Sparkasse Münsterland Ost. „Die Zusammenarbeit ist für alle Beteiligten eine große Freude. Die Teilnehmerinnen sind mit großem Interesse dabei und erschließen sich ein Tätigkeits- und Berufsfeld, das viele Optionen für sie bereithält, von einer Beschäftigung in einem Betreuungsverein bis hin zur Selbstständigkeit“, erläutert Birsen Budumlu von der AWO im Namen aller Kooperationspartner. Zusammengeschlossen haben sich die Arbeiterwohlfahrt, der Verein Alter und Soziales e.V., das Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz, der Betreuungsdienst von Aynur Ergül sowie die städtische Leitstelle „Älter werden in Ahlen“.


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