"Die Zeche hat mit den noch nicht entwickelten Gebäude Maschinenzentrale und Schachthalle zwei außergewöhnliche "Locations" mit vielfältigen Perspektiven und Motiven", äußerte sich die weitgereiste Fotografin, die selbst auch auf anderen Kontinenten, gerne in Südamerika, "verlassene Orte zum Fotografieren aufsucht". Die "stummen Zeugen der Industriegeschichte und des Verfalls" haben einen extravaganten Charme und stehe in Ahlen gerade im Gegensatz zu der sonst sehr vielfältigen Entwicklung der anderen nachgenutzten Gebäude.
Die Ahlener Zeche war diesmal auch begehrt von einer Gruppe aus den USA, die sich eine Woche lang auf Fototour durch das Ruhrgebiet begab, verlassene Autofriedhöfe, morbide, verfallene Industriestandorte besuchte und einen Tag in Ahlen verbrachte. "Die Nachfrage nach solchen Touren wächst", stellt Hermann Huerkamp, Geschäftsführer der Projektgesellschaft Westfalen mbH, fest, der die Zugänglichkeit zu den sonst verschlossenen Gebäuden gern ermöglicht, bleibe doch so auch immer Ahlener Industriegeschichte im Bild erhalten.
