„Für die Frauen war das eine ganz tolle Erfahrung. Viele der Teilnehmerinnen haben zum ersten Mal eine solche Qualifizierung abgeschlossen. Zu sehen, wie ihr Selbstvertrauen gewachsen ist, war für uns alle etwas ganz Besonderes“, berichtet Betül Yavas, Mitarbeiterin der AWO. Gemeinsam mit dem Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz, dem Stadtteilbüro, der städtischen Leitstelle „Älter werden in Ahlen“ sowie dem Verein „Alter und Soziales“ hatte sie die Fortbildungsreihe und vorhergehende Informationsveranstaltungen begleitet und unterstützt.
„In den letzten Monaten war das Projekt ein wunderbares Beispiel dafür, wie das SINN-Netzwerk und die enge Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Trägern in Ahlen funktioniert“, befand Simon Büscher von der Leitstelle „Älter werden in Ahlen.“ Das SINN-Netzwerk („Senioren in neuen Netzwerken“) ist ein Zusammenschluss von haupt- und ehrenamtlichen Organisationen und Gruppen, die in Ahlen im Bereich der Seniorenarbeit tätig sind.
„Mit dem Zertifikat haben die Absolventinnen der Kursreihe jetzt die Möglichkeit, bei einem Betreuungsdienst zu arbeiten oder sich sogar selbständig zu machen“, erklärt Ursula Woltering vom Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz. Die Organisatoren haben hierzu auch schon erste Kontakte zu Betreuungsdiensten und weiteren Kooperationspartnern in Ahlen aufgenommen.
Begleitet hat die Kursreihe Aynur Ergül aus Geseke, die selbst staatliche anerkannte Alltagsbegleiterin ist und sich in diesem Bereich selbständig gemacht hat. „Es war wunderbar mit dieser Gruppe und mit den Organisatoren zusammenzuarbeiten. Für mich war das eine Herzensangelegenheit.“ Neben Aynur Ergül fungierte zudem Birsen Budumlu als wichtige Multiplikatorin in der Gruppe der Frauen.
Einen großen Dank sprachen die Organisatoren und Teilnehmenden bei der Übergabe der Zertifikate auch an die Glückauf-Stiftung Ahlen um Karl-Heinz Meiwes aus, die mit einer finanziellen Förderung das Projekt möglich gemacht hat.
