Brustkrebs ist bei Frauen die häufigste Krebserkrankung in Deutschland. Allein in Nordrhein-Westfalen erkranken jedes Jahr etwa 16.000 Frauen neu und gleichzeitig versterben etwa 4.000 Frauen an dieser Tumorerkrankung. Die Teilnahmequote am Mammographie-Screening liegt mit rund 55 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. „Systematische Früherkennung ist der Schlüssel, um Brustkrebs in einem heilbaren Stadium zu erkennen“, sagte Professor Heindel und fügte hinzu: „Es ist wissenschaftlich belegt, dass wiederholte Teilnahme zu einer Abnahme fortgeschrittener Brustkrebsstadien führt.“
Durch höhere Beteiligung würde die Sterblichkeit an Brustkrebs noch weiter sinken. Frauen zwischen 50 und 75 Jahren – ab 2027 bereits ab 45 Jahren – wird alle zwei Jahre eine Röntgenuntersuchung (Mammographie) angeboten. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten des Früherkennungsprogramms als Regelleistung. Die in Ahlen ansässige Referenz-Mammographie-Einheit in der Karlstraße 3 dient der Brustkrebs-Früherkennung im Kreis Warendorf. In den Räumen arbeitet ein neunköpfiges Team unter Leitung der Ärztin Dr. Ingeborg Henseleit.
Deutschlandweit gibt es 95 Screening-Einheiten an rund 400 Standorten, in Nordrhein-Westfalen 22 Einheiten an 85 Standorten, einer davon in Ahlen, wo Frauen im Rahmen der Regelversorgung untersucht werden Das Referenzzentrum Mammographie Münster ist eines der fünf Referenzzentren in Deutschland und seit 2005 für das Mammographie-Screening in Nordrhein-Westfalen zuständig.
www.mammo-programm.de
Früherkennung ist der Schlüssel zur Heilbarkeit von Brustkrebs
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