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Für mehr Aufenthaltsqualität auf dem Marktplatz

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Die Meinung der Bürgerinnen und Bürger ist gefragt: Mit einer weiteren Maßnahme aus dem Innenstadtkonzept möchte die Stadt Ahlen den Marktplatz stärker an die Fußgängerzone anbinden und seine Aufenthaltsqualität verbessern. Geplant ist, die Südstraße zwischen Marienplatz und Marktplatz künftig durch eine auffällige Bodenbemalung optisch hervorzuheben. So soll der etwas außerhalb der direkten Sichtachse gelegene Marktplatz stärker in den Fokus rücken. Über die geplanten Maßnahmen sollen auch die Bürgerinnen und Bürger mitentscheiden. „Auf der Blaulichtmeile am 18. Juli sowie online können sie ihre Meinung einbringen. Wir freuen uns auf viele Rückmeldungen und einen lebendigen Austausch“, sagt Stadtbaurat Thomas Köpp.

Die Stadtverwaltung hat zwei Gestaltungsvarianten entwickelt, die im Rahmen einer Bürgerbeteiligung vorgestellt und diskutiert werden sollen. Variante A sieht wellenförmige Linien auf der Asphaltfläche vor, Variante B unterschiedlich große Punkte. „Beide Varianten schaffen eine visuelle Verbindung und bereichern das Stadtbild, indem sie sich deutlich vom grauen Asphalt abheben“, erklärt Markus Gantefort, Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung und Bauen.

Auch der Marktplatz selbst soll attraktiver werden. Vorgesehen sind mobile Sitzgelegenheiten, die über klassische Innenstadtbänke hinausgehen. Zur Diskussion stehen derzeit drei Entwürfe: farbenfrohe Stühle, bequeme Loungesessel oder Sitzbänke in Form von Buchstaben, die den Schriftzug „Ahlen“ auf den Platz bringen.

Ein weiterer Wunsch aus dem Runden Tisch Innenstadt betrifft die Beschattung. „Dieses Feedback greifen wir gerne auf und prüfen derzeit, wie sich Beschattung und Sitzgelegenheiten sinnvoll miteinander kombinieren lassen“, sagt Stadtplanerin Annabelle Kaufhold. Denkbar seien beispielsweise Sonnenschirme oder ein Sonnensegel.

Finanziert werden soll die Maßnahme über das Förderprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte“, das eine Förderquote von 70 Prozent vorsieht. Ziel sei es, mehr Besucherinnen und Besucher von der Fußgängerzone auf den Marktplatz zu lenken und die historische Verbindung beider Plätze hervorzuheben. Im Innenstadtkonzept werden sie gemeinsam als das „Wohnzimmer“ der Innenstadt bezeichnet.


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