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Gedenken an die Pogromnacht in Ahlen 1938

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Bei der Kundgebung am Jüdischen Mahnmal, die in jedem Jahr in Ahlen stattfindet, gedenken das Forum Erinnerung und Dialog, die Stadt Ahlen, die Ahlener Kirchen und Schulen des Jahrestages der Reichspogromnacht vom 9. November 1938. In dieser Nacht wurde auch die Ahlener Synagoge von Nationalsozialisten angezündet und zerstört. Mitbürger*innen jüdischen Glaubens wurden angegriffen, verletzt, verfolgt und getötet.

In einer Zeit, in der Antisemitismus, Ausgrenzung und Diskriminierung wieder sichtbarer werden, ist es wichtiger denn je, gemeinsam Zeichen zu setzen. Wir stellen uns gegen jede Form von Hass und Menschenfeindlichkeit – unmissverständlich und entschlossen.

An der Gedenkveranstaltung wirken verschiedene Redner*innen mit: Bürgermeister Matthias Harman, die Beauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur Sylvia Löhrmann, Anna Stöckmann als Vertreterin der Jüdischen Gemeinde Münster sowie Schülerinnen und Schüler des Städtischen Gymnasiums in Ahlen. Die musikalische Gestaltung übernehmen der Evangelische Posaunenchor Ahlen und Schüler*innen der Therese-Münsterteicher-Gesamtschule Ahlen.

Die Kundgebung findet am Montag, 9. November, um 18 Uhr am Jüdischen Mahnmal auf der Klosterstraße in Ahlen statt. Alle Ahlener Bürger*innen sind herzlich eingeladen, an der Kundgebung teilzunehmen.

Vorab trifft sich das Bündnis aus SPD Ahlen, IG Metall und DGB-Kreisverband Warendorf um 16 Uhr am ehemaligen Jüdischen Friedhof in Ahlen, um mit einer Kranzniederlegung und einer Putzaktion der Stolpersteine an den Jahrestag der Pogromnacht zu erinnern und der Opfer zu gedenken. 
 


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