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„Geisterradler“ gefährden nicht nur sich selbst

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Die Zahl der verunglückten Radfahrerinnen und Radfahrer in Ahlen bleibt auf einem hohen Niveau. Das geht aus dem Unfallbericht 2025 der Kreispolizeibehörde Warendorf hervor und entspricht der Entwicklung im gesamten Kreisgebiet. Als häufigste Unfallursache nennt die Polizei Konflikte beim Einbiegen und Kreuzen. Dabei spielt auch das Fehlverhalten von Radfahrenden eine Rolle.

Besonders gefährlich ist das Fahren entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung auf Radwegen – das sogenannte „Geisterradeln“. Wer auf der falschen Seite unterwegs ist, wird von anderen Verkehrsteilnehmern häufig zu spät oder gar nicht wahrgenommen. Das erhöht das Risiko schwerer Unfälle erheblich.

Um auf diese Gefahr aufmerksam zu machen, startet die Kreispolizeibehörde Warendorf gemeinsam mit der Stabsstelle Klimaschutz und Mobilität der Stadt Ahlen eine Präventionsaktion. An bekannten Unfallschwerpunkten werden mit Sprühkreide kleine Geister sowie der Hinweis „Seite wechseln!“ auf die Radwege aufgebracht. Die Markierungen sind temporär und verschwinden durch Witterungseinflüsse und das Befahren der Wege nach einiger Zeit wieder.

Die Aktion findet an folgenden Standorten in Ahlen statt:
• Bahnhof
• Europakreisel (Dolberger Straße)
• Kreisverkehr Buschhoff
• Bürgermeister-Corneli-Ring
• Vorhelmer Weg
• Warendorfer Straße (Höhe Konrad-Adenauer-Ring)
• Konrad-Adenauer-Ring (Höhe Fußgängerampel an der Feuerwehr)

Die ausgewählten Standorte gelten als Bereiche, in denen regelmäßig Radfahrende entgegen der Fahrtrichtung unterwegs sind. Mit der Aktion wollen Polizei und Stadt für mehr Aufmerksamkeit sorgen und dazu beitragen, die Zahl der Verkehrsunfälle zu reduzieren.
 


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