In Moers trägt Kersting seit vier Jahren die Verantwortung für Wirtschaftsförderung, Events und das Citymarketing. Themen, die auch für Ahlen in Zukunft noch interessanter werden, ist er überzeugt. Drei Dinge seien ihm besonders wichtig: „Sichtbarkeit, vernetzen und gestalten“. Als „Anwalt der Wirtschaft“ sehe er sich an einer Schnittstelle, um jeden an die richtige Adresse zu bringen. In Ahlen sei es nach einer ersten Bestandsaufnahme vordringlich, dass das Standort-Marketing „ein Upgrade erfahren sollte.“ Die WFG-Leitung habe ihn gereizt, weil sich hier Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und Tourismus „die Klinke in die Hand geben“. Der Mix sei „eine Topvoraussetzung“ und führe zusammen, „was ich im Einzelnen schon gemacht habe.“ Auf diesen Feldern erkennt auch Olaf Rittmeier Kerstings Stärken. „Er kennt die Themen und kann alle Cluster bedienen.“
Zu zentralen Arbeitsschwerpunkten will der neue Geschäftsführer das Citymanagement und die Gewerbeflächenentwicklung machen. „Veränderungen im Handel setzen nicht von heute auf morgen ein“, weiß Kersting. Wirtschaftsförderung müsse proaktiv reagieren, um Leerstände zu vermeiden und nach neuen Segmenten Ausschau zu halten. Dabei dürfe der Dialog mit Eigentümern nicht vernachlässigt werden, denn es helfe nicht, „den Laden leer stehen zu lassen.“. Mit dem ersten Tag, an dem er in Ahlen Verantwortung trägt, möchte Kersting dabei unterstützen, „Ahlen 360 Grad positiv zu kommunizieren.“ Der gebürtige Hagener folgt auf Stefan Deimann, der zur Wirtschaftsförderung Arnsberg wechselte.
