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Neujahrsempfang im St. Franziskus-Hospital Ahlen

| Gesundheit | Stadt & Wirtschaft

Es war der erste Neujahrsempfang dieser Art im St. Franziskus-Hospital, es soll aber nach dem Willen der Direktion nicht der letzte gewesen sein. Das Ahlener Krankenhaus hatte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ebenso wie Gäste von außerhalb eingeladen.

In der Cafeteria des Krankenhauses hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Feier vorbereitet. Wo sonst lange Tischreihen stehen, erwarteten die Gäste Stehtische, Getränke und später auch ein großes Fingerfood-Buffet. Schon bei der Ankunft wurden sie mit dezenter musikalischer Untermalung durch Saxophonistin Annika Ernst begrüßt.

Eingeladen waren neben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Hauses auch die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte aus der Region und Verantwortliche und Würdenträger der Stadt Ahlen. Dem Ruf gefolgt waren zum Beispiel Vertreter der Ahlener Feuerwehr und der Polizei ebenso wie der Bürgermeister der Stadt, Matthias Harman, oder der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Henning Rehbaum.

Das offizielle Programm war bewusst kurzgehalten worden, denn im Mittelpunkt der Veranstaltung standen das Kennenlernen, die Gespräche und das Beisammensein. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch einen geistlichen Impuls des Seelsorgers des St. Franziskus Hospitals, Robert Pawlitzek. Die Moderation des offiziellen Teils übernahm Dr. Norbert-Wolfgang Müller, Ärztlicher Direktor des Krankenhauses und. Zudem sprach Thorsten Keuschen, der Regionalgeschäftsführer der Kliniken in Ahlen, Beckum und Hamm der St. Franziskus Stiftung, als Initiator der Veranstaltung.

Als Redner zeigte sich auch der Ahlener Bürgermeister Mathias Harman. Er betonte seine Freude darüber, mit dem St. Franziskus-Hospital „ein so leistungsfähiges Haus in Ahlen zu haben“. Er nannte als besonderen Grund zur Freude das Zehnjahreshoch an Geburten in Ahlen, das im vergangenen Jahr gegen den Landestrend verzeichnet wurde. Der Krankenhaus-Standort Ahlen stehe auf einem stabilen Fundament. „Mit Zuversicht nehme ich zur Kenntnis, dass der Krankenhausplan NRW dazu führt, dass das St. Franziskus-Hospital ein voll funktionsfähiges Krankenhaus der Regelversorgung bleibt und die Geburtshilfe wie bisher angeboten und im Krankenhausplan verankert ist.“ Gespannt sieht Harman auch der anstehenden Umsetzung des „Ahlener Eltern-Kind Zentrums“, kurz REKiZ, entgegen.

Mit der Zukunft des Krankenhauses befassten sich auch die Vorträge von der Seite der Mediziner des Krankenhauses. Die Zukunft der Gynäkologie und der Geburtshilfe präsentierten Dr. Carsten Krüger, Chefarzt der Kinderklinik, gemeinsam mit Dr. Rüdiger Langenberg als Chefarzt der Geburtshilfe und Frauenheilkunde. Zur anstehenden Einrichtung einer neurologisch-neurochirurgischen Frührehabilitation sprach Dr. Mohammed Jaber, Chefarzt der Neurologie. Und zum Stand der Endoprothetik hielt Dr. Thomas Krohn als Chefarzt der Unfallchirurgie einen pointierten Vortrag. Er kritisierte manche Entscheidung der Politik, lobte aber die hervorragende Zusammenarbeit mit dem St. Elisabeth-Hospital in Beckum.

Das Schlusswort von Thorsten Keuschen eröffnete dann den Weg zum Buffet und zum geselligen Teil. Bei Musik und gutem Essen zogen sich viele Gespräche noch bis in den Abend hinein. Der Neujahrsempfang des St. Franziskus-Hospitals Ahlen zeigte sich als gelungenes Event mit vielen Facetten, das Rückblick auf das vergangene Jahr, Ausblick in die Zukunft und eine gesellige Feier im Hier und Jetzt vereinte. Er war damit wohl nur der erste in einer hoffentlich langen Reihe.


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