Im Mittelpunkt des Ausflugs stand der Fachbereich Mathematik. Die Gruppe erkundete mehrere dezentrale Standorte, erhielt eine Führung durch die Mathematikbibliothek und hörte von einem Studenten aus erster Hand, wie der Studienalltag und organisatorische Abläufe gestaltet sind. Zudem konnten die Schülerinnen und Schüler erstmals in einem Hörsaal Platz nehmen und so die Atmosphäre einer Hochschulveranstaltung unmittelbar erleben.
„Es war spannend zu sehen, wie anders das Lernen an der Universität ist – viel selbstständiger“, fassten die Schülerinnen und Schüler ihre Eindrücke zusammen.
Die Mathematiklehrerin Menuja Jeyalavathas berichtete von ihrer eigenen Studienzeit und erläuterte die Unterschiede zwischen Schul- und Universitätsmathematik. Sie ermutigte die Jugendlichen: „Wer Interesse hat, sollte den Schritt ins Studium nicht scheuen – auch wenn dieser anfangs neu erscheint.“
Der Besuch machte deutlich, wie vielfältig die Möglichkeiten nach dem Abitur sind. Die praxisnahen Einblicke zeigten, worin sich Lernen und Arbeiten an einer Hochschule von schulischen Methoden unterscheiden und welche akademischen sowie beruflichen Perspektiven sich daraus ergeben können.
In der abschließenden Reflexionsrunde zogen die Teilnehmenden ein durchweg positives Fazit: Viele der Neuntklässlerinnen und Neuntklässler können sich nun vorstellen, nach dem Abitur ein Studium aufzunehmen. Andere entschieden sich bewusst für eine Ausbildung – für sie ebenfalls eine attraktive und gleichwertige Perspektive. Für alle stand am Ende des Tages fest: Der Blick über den schulischen Tellerrand hat sich gelohnt.
