Die Umrandung des Sandbereichs fertigte in den vergangenen Tagen ein Team der Ahlener Umweltbetriebe (AUB). Robinienholzstämme sind vor Ort passgenau zugesägt und zu einem stabilen Rahmen verschraubt worden. „Damit wollen wir die Innenstadt familienfreundlicher machen und den Spielwert erhöhen“, erklärt Stadtplanerin Annabelle Kaufhold. Unterstützt wird das Projekt von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Ahlen (WFG), die das Sandspielzeug bereitstellt. Die WFG gehört dem „Runden Tisch Innenstadt“ an, der verschiedene Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung der Innenstadt entwickelt.
Der neue Sandbereich ist Teil des von der Stadtplanung initiierten Projekts „Spiel- und Erlebnisband Innenstadt“, das sich von der Albert-Schweitzer-Schule bis zum Marienplatz zieht. Weitere Elemente sollen in den kommenden Wochen folgen. Geplant sind unter anderem drei rotierende Spielscheiben, Spieltafeln und verschiedene Hüpfkästchenspiele. Bis das Spiel- und Erlebnisband fertiggestellt ist, braucht es noch etwas Geduld. „Aufgrund von geplanten Bau- und Instandhaltungsmaßnahmen der Stadtwerke im Bereich Ostwall mussten wir etwas umdisponieren. Mit den Hüpfkästchen wird es leider noch bis zum Jahresende dauern“, erläutert Markus Gantefort, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung und Bauen. Insgesamt investiert die Stadt rund 55.000 Euro in die neue Aufenthalts- und Spielfläche.
