Unter dem Titel „Aus 5 mach 1: Wie Ahlen vor 50 Jahren so groß wurde wie nie zuvor“ widmet sich Dr. Knut Langewand der Entwicklung, die mit der Eingemeindung von Dolberg, Altahlen und Neuahlen im Jahr 1969 sowie Vorhelm im Jahr 1975 ihren Höhepunkt fand. Die Stadt erreichte dadurch eine bis dahin nie gekannte Ausdehnung.
Die Reformen, die seit den 1960er-Jahren landesweit umgesetzt wurden, sorgten nicht nur für strukturelle Veränderungen, sondern bewegten über Jahre hinweg Politik und Bürgerschaft gleichermaßen. Kaum ein anderes Thema prägte das kommunale Leben so nachhaltig wie die Neuordnung von Verwaltungsgrenzen und Zuständigkeiten. Langewand, seit 2017 Leiter des Kreisarchivs Warendorf, beleuchtet in seinem Vortrag die Hintergründe, Entscheidungsprozesse und nicht zuletzt die Konflikte, die diesen Umbruch begleiteten.
Der Vortrag findet am Sonntag, 17. Mai, um 15 Uhr im Heimatmuseum an der Wilhelmstraße 12 statt und wird von einer Sonderausstellung begleitet. Der Eintritt zu Ausstellung und Vortrag ist frei.
Eingebettet ist die Veranstaltung in den 16. Ahlener Museumstag, an dem insgesamt sechs Museen und Ausstellungshäuser von 11 bis 18 Uhr ihre Türen kostenfrei öffnen. Neben dem Heimatmuseum beteiligen sich das Kunstmuseum Ahlen, die Stadt-Galerie an der Königsstraße, das Sportmuseum, der Jupp-Foto-Club sowie das Grubenwehrmuseum.
