Weiter zum Inhalt

Zeche Westfalen im Brennpunkt der Fotoreise

| Freizeit | Tourismus

Bei Fototouren durch das Ruhrgebiet ist die Zeche Westfalen mittlerweile ein fester Bestandteil, insbesondere die Gebäude, die noch nicht eine neue Nutzung vorzuweisen haben. Die Fotografin Sina Falker aus Essen bietet regelmäßig solche Fototouren an, auch in Ahlen auf dem ehemaligen Industriegelände. Diesmal nahmen vier US-Amerikaner das Angebot wahr und zeigten sich begeistert.

„Bei der ausgeschriebenen Lost Places-Tour stehen verlassene Orte im Mittelpunkt. Auf den Fotos drückt sich im besten Fall der Reiz des Morbiden sowie die Schönheit des Verfalls aus", so formuliert es Sina Falker, wenn sie auf die Auswahl der Motive und der möglichen Standorte angesprochen wird.

Hermann Huerkamp, Geschäftsführer der Projektgesellschaft Westfalen, begrüßte die Teilnehmenden, erläuterte kurz die Geschichte der Zeche Westfalen sowie die heutige Transformation des Geländes. Dann aber standen im Workshop die Schachthalle von Schacht 2, die Maschinenzentrale und das Außengelände für die fotografische Motivauswahl im Vordergrund.  

Die Gruppe, die auf der Tour weitere alte Industriestandorte wie Zeche Zollverein in Essen oder Kokerei Hansa in Dortmund unter die Lupe nahm, war sehr beeindruckt und stellte nach dem 6-stündigen Workshop übereinstimmend fest, dass es eine solche Vielfalt von vergangenen Zechenmotiven in den USA nicht geben würde.

Gespannt ist Hermann Huerkamp auf die fotografischen Ergebnisse, denn diese sollen auch einer größeren Öffentlichkeit demnächst auf www.zechewestfalen.de gezeigt werden.


Redaktionelle Verantwortung: Redaktion Stadtportal Ahlen | Impressum