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Zweiter Wärmepumpen-Infotag in Ahlen: Befragte nehmen sich einen nächsten Schritt vor

| Umwelt | Wohnen

Nach dem ersten Wärmepumpen-Infotag im November 2025 lud die Stadt Ahlen im Juli zum zweiten Mal ein. Die Gäste bekamen im Ratssaal Antworten auf ihre Fragen zum Heizungstausch. Anja Floetenmeyer-Woltmann, Mitglied im Wärmepumpenbeirat der EU-Kommission, zeigte, welche Heizung zu welchem Haus passt und welche Förderung Hausbesitzenden zusteht. 47 Prozent der Gäste füllten am Ende der Veranstaltung den anonymen Fragebogen aus. Alle Befragten nehmen sich mindestens einen nächsten Schritt vor, im Schnitt drei: 93 Prozent wollen einen Fachbetrieb ansprechen, 79 Prozent Fördermittel beantragen und 50 Prozent den eigenen Energieverbrauch prüfen.

„Die vielen Fragen beim Infotag zeigen: Die Menschen in Ahlen wollen ihre Heizung jetzt angehen“, sagt Klaudia Froede, Stabstellenleitung Klimaschutz und Mobilität der Stadt Ahlen. „Mit unserer kommunalen Wärmeplanung begleiten wir sie dabei.“ Nach der Veranstaltung fühlten sich 84 Prozent der Befragten gut oder sehr gut informiert, gemittelt über fünf Themen: Energiekosten, Eignung des eigenen Hauses, Förderung und Finanzierung, kommunale Wärmeplanung und Wärmepumpentechnik. Am meisten dazugelernt haben die Gäste bei Förderung und Finanzierung; 75 Prozent nannten dieses Thema als besonders hilfreich.

„71 Prozent kamen schon mit der Einschätzung, dass eine Wärmepumpe in ihrem Haus funktionieren kann“, sagt Anja Floetenmeyer-Woltmann, Initiatorin der Wärmepumpen-Infotage. „Offen waren Förderung, Kosten und der erste Schritt. Diese Antworten haben sie mit nach Hause genommen.“


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