50. Pöttken, aber erst der 48. Pöttkes- und Töttkenmarkt? „Das ist der zweijährigen Zwangspause in Coronazeiten geschuldet“, erklärt Carlo Pinnschmidt, denn in jenen Jahren sei zumindest immer das beliebte Pöttken für alle Menschen zur Erinnerung da gewesen. Die zweiteilige Emailledose dürfte die Herzen der Sammelnden sicherlich höherschlagen lassen. „So etwas hatten wir bis dato noch nie. Ich habe extra im Vorfeld alle bisherigen 49 Pöttkes durchgeschaut“, so Josef Ostermann, und Michael Krüger ergänzt augenzwinkernd: „Die Butterdose haben wir uns eigens zum 50. Geburtstag aufgespart.“
Das spülmaschinengeeignete Pöttken kann ab sofort im Porzellangeschäft von Josef Ostermann zum Preis von 11,95 Euro vorbestellt werden. Zudem nehmen auch die Geschäfte Betten Gahrmann, Weinhaus Schulz, Blumen Barrey, „Männersachen“ und „Rund um chic“ Anfragen und Bestellungen entgegen. Am Marktwochenende 19./20. September startet dann der Verkauf des Jubiläumsexemplars.
50 Jahre Pöttkes sind auch ein Grund, um noch einmal auf die Anfänge zu blicken. 1977 löste ein kleines Pfannentopf mit Holzgriff die Sammelleidenschaft der Pöttkes-Fans aus. Josef Ostermann plant rechtzeitig zum Markt eine Ausstellung aller bisherigen Exemplare in seinem Ladengeschäft. „Da wird es bestimmt viele Erinnerungen geben“, ist er sich sicher.
„Was neben dem Jubiläumspöttken in diesem Jahr im Rahmen der 48. Auflage des Marktes geplant ist, wird in der kommenden Woche veröffentlicht“, stellt Carlo Pinnschmidt in Aussicht.

